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Was ist dran an dem Mythos „Spliss lässt sich reparieren“

Um das Thema Haare werden viele Mythen gesponnen. Heute nehmen wir den Mythos “Spliss lässt sich reparieren“ unter die Lupe und prüfen den Wahrheitsgehalt dieses oft gehörten Ratschlags. Lässt sich die lästige Haarspalterei wirklich mit der richtigen Pflege kitten?

Spliss mithilfe von Pflegeprodukten zu reparieren, ist reines Wunschdenken und ein weit verbreiteter Mythos. Bei Haaren handelt es sich um lebloses Horn. Ihre äußere Schuppenschicht ist entweder glatt oder geht palmenartig auseinander (Spliss). Spezialpflege kann die gespaltenen Enden zwar kurzfristig optisch zusammenkleben, reparieren kann sie den Spliss jedoch nicht. Ist Dein Haar gesplisst, hilft nur der Griff zur Schere und die magischen Worte „Nur die Spitzen, bitte“.

Doch durch die richtige Pflege lässt sich Spliss gezielt vermeiden. Dann heißt es auch für Dein Haar: „Ende gut, alles gut“.

Unsere Tipps gegen Haarspliss

  1. Haarspitzen regelmäßig beim Friseur abschneiden lassen.
  2. Nach dem Duschen die Haare mit einem Handtusch sanft abtupfen, statt wild zu rubbeln.
  3. Zopfgummi nicht immer an derselben Stelle im Haar tragen.
  4. Haare gelegentlich locker hochbinden, sodass sie nicht an der Kleidung / Schulter scheuern.
  5. Hitzeschutzprodukte vor dem Föhnen & Glätten einarbeiten.
  6. Ein schonendes Zopfgummi nutzen (z.B. ohne Metall).
  7. Haare nicht selbst färben, sondern den Profi machen lassen
  8. Regelmäßig Pflegespülung & oder -kur verwenden.